Pressemitteilung vom 19. September 2012

NABU-Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt e.V.: 



Wer rettet stadteigene Bäume vor ihrem
Besitzer?

NABU fordert Gnade für Saalfelder Stadtbäume


Der Raubbau an Bäumen in Stadteigentum erreicht eine neue Qualität. War die Stadt Saalfeld bisher Vorbild beim Umgang mit Bäumen, ist eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten. Beispiele finden sich am Eckardtsanger, in der Friedhofstraße und Hinter dem Güterbahnhof.
Die Ignoranz gipfelte in der Beschneidung einer Linde nördlich Beulwitz und der Beseitigung von Gehölzen am Läusebach innerhalb des Fäll- und Schnittverbotszeitraumes, trotz Zusicherung der Einhaltung rechtlicher Vorgaben.

Es stellt sich die Frage, wer handelt so eigenmächtig? Fehlt hier Fachkompetenz oder liegt Ignoranz gegenüber verbindlichen Rechtsgrundlagen vor?
Mehrfach wiesen NABU und Naturschutzbeauftragte auf Verstöße seitens der Stadt Saalfeld beim Umgang mit Bäumen hin. Auch das Umweltamt im Landratsamt unterrichtete die Stadtverwaltung über die Einhaltung der Rechtsgrundlagen.

Der NABU fordert die Einhaltung der Rechtsnormen.

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